E-Bikes von MARKGRAF


 
 



E-Bikes bestellen– Bei uns findest du das richtige Elektrofahrrad

Bei uns findest du das passende E-Bike und kannst Geld sparen. Dabei musst du nicht einmal Abstriche bei Qualität oder Beratung machen. In unserem großen Elektrofahrrad Sortiment in Schwerte, in der Nähe von Dortmund, findest du viele Angebote von Top-Marken wie Bulls, KTM, Riese und Müller oder Haibike uvm. Unsere E-Bikes sind mit leistungsstarken Motoren von z.B. Bosch, Yamaha und Brose ausgestattet. Zudem sind langlebige Akkus und hochwertige Komponenten verbaut.

Wir wissen, dass beim Kauf eines E-Bikes unter Umständen viele Fragen auftauchen können – gerade, wenn man noch keine eigenen Erfahrungen mit Elektrofahrrädern gesammelt hat. Zögere daher nicht uns zu kontaktieren, wenn du eine kompetente Beratung wünscht oder bei der Kaufabwicklung noch etwas unklar ist. Vertrau auf unsere langjährige Erfahrung als Fachhändler rund um Dortmund – wir kennen uns bestens mit dem Thema E-Bike aus. Gerne helfen wir dir weiter und suchen zusammen mit dir das passende Elektrofahrrad für dich aus.

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Jan 2023
Bulls LT Performance 27,5 grey . 2023
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Jan 2023
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Pegasus Solero E8 Plus Wave grĂĽn . 2023
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Pegasus Solero E8 Plus Wave schwarz . 2023
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Pegasus Solero E8R Plus Wave schwarz . 2023
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Pegasus Solero E8R Plus Wave grĂĽn . 2023
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Haibike Trekking 7 High . 2022
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Was sind E-Bikes genau? Und wie unterscheiden sie sich von Pedelecs?

Im täglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe E-Bike und Pedelec häufig als Synonyme verwendet. Das ist selbst bei uns als Fachhändler nicht anders. Allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede, die sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Grundsätzlich kann man beide Varianten unter der Bezeichnung Elektrofahrrad zusammenfassen. Es sind also Fahrräder, bei denen ein Elektromotor verbaut wurde. Die Art und Weise, wie dieser Motor das Elektrofahrrad antreibt, macht dabei den Hauptunterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes aus. Ein Pedelec schaltet den Elektromotor erst hinzu, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt. Hört er mit dem Trampeln auf, stellt auch der Motor die Unterstützung ein. Beim E-Bike hingegen ist möglich, komplett ohne Eigenleistung zu fahren. Das heißt, du kannst auch ohne zu trampeln, mit Hilfe eines Gasdrehgriffs am Lenker einfach losfahren. Was die Verbreitung angeht, haben Pedelecs im Vergleich zu E-Bikes einen mehr als deutlich größeren Marktanteil.
Rechtlich gesehen werden Pedelecs wie normale Fahrräder behandelt. Du benötigst also weder Betriebserlaubnis noch Haftpflichtversicherung und auch keinen Führerschein. Zumindest solange der Motor nur maximal 250 Watt Unterstützung liefert und sich ab 25 km/h abschaltet.
Der Begriff Pedelec steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Das Wort E-Bike ist allerdings deutlich intuitiver und hat sich stattdessen durchgesetzt. Das bedeutet, dass der Großteil aller E-Bikes eigentlich Pedelecs sind. In unserem Sortiment führen wir keine richtigen E-Bikes, jedoch bezeichnen auch wir unsere Pedelecs als E-Bikes.

 

Warum sollte ich ein E-Bike kaufen?

Die Zeiten, in denen Elektrofahrräder nur etwas für "alte Leute" waren, sind endgültig vorbei. Inzwischen hat sich die Elektromobilität in so gut wie jedem Fahrrad-Segment etabliert. Natürlich profitieren Senioren auch weiterhin mit am meisten von dieser Technologie. Dank der E-Mobilität können die körperlichen Einschränkungen, die im Alter zwangsläufig auftreten, überwunden werden. So ist es möglich, trotz schwindender Ausdauer und Kraft, größere Strecken in einem guten Tempo zurückzulegen und damit auch im Alter aktiv und mobil zu bleiben.
Aber auch immer mehr jüngere Menschen kaufen sich ein E-Bike. Beispielsweise sind Elektrofahrräder eine ausgezeichnete Alternative, um im dichten Berufsverkehr in der Stadt schnell zur Arbeit zu kommen – und zwar nicht abgehetzt und verschwitzt, sondern entspannt. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn du deine Einkäufe erledigst. Wenn die Körbe voll bepackt sind, kannst du dank der Elektromotor-Unterstützung ohne große Anstrengung nach Hause radeln. Aber auch im Freizeitbereich gibt es viele Situationen, in denen sich ein Elektrofahrrad auszahlt. Wenn du beispielsweise einmal eine größere Sonntags-Tour als sonst fahren möchtest, musst du mit einem Pedelec keine Bedenken haben, dass du nicht genügend Ausdauer für die ganze Strecke hast. Oder wenn du im Urlaub in den Bergen bist, aber die ungewohnt großen Steigungen fürchtest, liefert ein E-Mountainbike die nötige Unterstützung. Bei Fahrten an der See auf dem Deich hat man in der Regel mit viel Gegenwind zu kämpfen. Auch für solche Situationen ist ein Elektrorad bestens geeignet.
Wie jeder weiß, ist Radfahren sehr gesund. Da aber bei vielen Menschen die Hemmschwelle zu hoch ist, sich mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen, bleibt das Fahrrad oftmals einfach im Keller stehen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Es können gesundheitliche Probleme wie z.B. Gelenkschmerzen oder Übergewicht eine Rolle spielen oder es liegt einfach an der fehlenden Ausdauer. Auch ein zu steiles Gelände in der Heimatregion kann dazu führen, dass betroffenen Personen den Spaß am Radfahren verlieren. Mit einem E-Bike gehören solche Probleme allerdings der Vergangenheit an. Dank des Elektromotors kannst du die benötigte Unterstützung beim Tritt in die Pedale individuell einstellen. Pedelecs ermöglichen somit vielen betroffenen Menschen trotz ihrer Einschränkungen, sich wieder sportlich zu betätigen.

 

Sind Elektroräder eine Alternative zum Auto und anderen Verkehrsmitteln?

Im Stadtverkehr sind E-Bikes auf jeden Fall eine ernst zu nehmende Konkurrenz für das Auto. Während der Rushhour sind sie nämlich eines der schnellsten Verkehrsmittel, die es gibt. Aber auch abseits der Hauptverkehrszeiten bieten Pedelecs in der Stadt viele Vorteile. Die Stromkosten liegen beispielsweise bei nur ca. zehn Cent pro 100 km. Zudem findet man mit einem Elektrofahrrad deutlich einfacher eine Abstellmöglichkeit als einen Parkplatz mit dem Auto. Zudem verursachen Elektroräder weniger Lärm, produzieren während der Fahrt keinen Feinstaub oder Abgase und sind umweltfreundlicher – sofern Sie mit Öko-Strom betrieben werden. Im Vergleich zum Fahrrad erreicht man außerdem eine deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit, ohne sich stark anstrengen zu müssen.
Problematisch wird es, wenn man vergessen hat, den Akku zu laden. Zwar sind die neueren Akkus in ein paar Stunden an der Steckdose wieder voll, wenn man jedoch pünktlich zur Arbeit muss, hilft einem das auch nicht weiter. Dann kann man entweder versuchen, ohne Motor-Unterstützung ans Ziel zu kommen, oder man weicht auf öffentliche Verkehrsmittel aus. Du musst jedoch nicht befürchten, dass du im Dunkeln bei leerem Akku kein Licht mehr hast, denn es verbleibt immer eine gewisse Restladung im Akku, die dann zumindest noch die Beleuchtung des E-Bikes versorgt.
Fazit: In der Stadt sind E-Bikes definitiv eine gute Alternative zum Auto. Wer jedoch komplett auf vier Räder verzichten will, muss für größere Strecken oder bei schlechtem Wetter auf Bus und Bahn umsteigen.

 

Die Vor- und Nachteile im Überblick

E-Bike (25er Pedelec) Vorteile Nachteile
Im Vergleich zum Fahrrad
  • Höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und Beschleunigung
  • Deutlich geringere Anstrengung beim Fahren
  • Steigungen sind kein Problem
  • Längere Touren auch ohne regelmäßigen Sport möglich
  • Deutlich höhere Anschaffungskosten
  • Höheres Gewicht
  • Akku muss geladen werden
  • Höhere Betriebskosten
Im Vergleich zum Mofa (25) / Roller (50)
  • Darf auf Radwegen fahren
  • Keine Helmpflicht
  • Kein Kennzeichen notwendig
  • Keine Betriebserlaubnis notwendig
  • Keine Haftpflichtversicherung notwendig
  • Deutlich weniger Lärmbelästigung
  • Keine Abgas- und Feinstaubbelastung beim Fahren
  • Umweltfreundlicher sofern mit Öko-Strom betrieben
  • Akku muss geladen werden (man kann nicht mal eben volltanken)
  • Fährt nicht ohne Eigenleistung
  • Geringere Reichweite
Im Vergleich zum Auto
  • Deutlich schneller während der Rushhour in der Stadt
  • Deutlich weniger Parkprobleme
  • Deutlich geringere Anschaffungskosten
  • Deutlich geringere Betriebskosten
  • Deutlich weniger Lärmbelästigung
  • Keine Abgas- und Feinstaubbelastung beim Fahren
  • Umweltfreundlicher sofern mit Öko-Strom betrieben
  • Nicht zum Reisen geeignet
  • Nicht für alle Wetterbedingungen geeignet
  • Akku muss geladen werden (man kann nicht mal eben volltanken)
  • Fährt nicht ohne Eigenleistung
 

Welches E-Bike sollte ich kaufen und worauf muss ich beim Kauf eines Elektrofahrrads achten?

Grundsätzlich solltest du beim Kauf eines E-Bikes natürlich die gleichen Dinge beachten, wie auch beim Fahrrad-Kauf. Darüber hinaus gibt es bei E-Bikes aber aufgrund der ganzen Technik einige Besonderheiten, die du berücksichtigen solltest. Aber keine Sorge, wir werden dir die wichtigsten Aspekte im Folgenden näher bringen, damit du im Angebots-Dschungel den Durchblick behälst. Schließlich willst du nicht die Katze im Sack kaufen, sondern eine vernünftige Kaufentscheidung treffen können. Und wie bereits erwähnt, kannst du uns gerne kontaktieren, wenn du Fragen hast oder dir eine intensivere Beratung wünscht.
 

Welches E-Bike passt zu mir?

Als erstes musst du dich fragen, für welche Zwecke du das E-Bike einsetzen möchtest. Natürlich kannst du dich an deinem alten Fahrrad orientieren, sofern du eins besitzt. Um das passende Elektrofahrrad zu finden, solltest du dir vor allem über das Terrain und die Entfernungen im Klaren sein. Das sind nämlich die beiden wichtigsten Faktoren. Bist du beispielsweise hauptsächlich auf kurzen Strecken in der Stadt unterwegs? Dann reicht ein City E-Bike mit Nabenschaltung, kleinem Motor und geringerer Akku-Laufzeit. Hast du zudem nur wenig Stauraum zur Verfügung? Dann wäre ein Kompakt E-Bike die richtige Wahl. Bei längeren Touren mit größeren Steigungen kommst du mit den bereits genannten Modellen aber schnell an die Grenzen. Für solche Einsatzgebiete wäre ein Trekking E-Bike mit stärkerem Motor, Kettenschaltung und langer Akkulaufzeit sicherlich die bessere Wahl. Und wenn du ins Gelände willst, solltest du natürlich auf ein E-Mountainbike zurückgreifen. Inzwischen gibt es sogar vereinzelt Hersteller, die E-Rennräder anbieten.

 

Warum sind E-Bikes so teuer? Wie viel Geld sollte ich in ein Pedelec investieren?

Elektrofahrräder sind zwangsläufig teuer als normale Fahrräder. Das liegt natürlich an der ganzen zusätzlichen Technik, die verbaut ist. Die teuersten Komponenten sind der Akku und der Motor. Aufgrund des hohen Preises und des oftmals knappen Budgets, ist die Verlockung groß, ein E-Bike beim Discounter zu kaufen. Schließlich sind diese oft nur halb so teuer, wie die Bikes vom Fachhändler. Es ist jedoch ein Unterschied, ob man ein E-Bike günstig oder billig kauft. Die Discounter müssen nämlich an allen Ecken sparen, um ihre Billig-Preise anbieten zu können. Das wirkt sich wiederum negativ auf die Qualität und die Lebensdauer aus. So werden beispielsweise oft nur No-Name Frontmotoren mit schlechtem Fahrverhalten verbaut. Aber auch die Komponenten sind in der Preisklasse unter 1.000 € qualitativ minderwertig und halten nicht lange. Das ist doppelt fatal, denn ein E-Bike wird deutlich stärker belastet, als ein normales Fahrrad. Das hängt mit dem zusätzlichen Gewicht und der höheren Dauerbelastung durch den Motor zusammen. Des Weiteren musst du deutliche Abstriche bei der Ausstattung hinnehmen. Federgabeln oder gefederte Sattelstützen sucht man im Billig-Segment vergebens. Auch die Funktionen des Bordcomputers, der zur Steuerung des Motors dient, sind auf das Allernötigste beschränkt.
Grundsätzlich können wir aus unserer Erfahrung mit E-Bikes sagen: Wer billig kauft, kauft in der Regel zweimal. Und da auch 700 bis 1.000 € nicht wenig Geld sind, solltest du es dir zweimal überlegen, ein solches Billig-Pedelec zu kaufen. Auch für über 1.000 € bekommst du nicht unbedingt Qualitätsware. Zwar sind in dieser Preisklasse meist ein Marken-Motor und Akku verbaut, aber auch hier wird an den Komponenten gespart. Erst ab ca. 2.000 € erhälst du ein qualitativ gutes E-Bike, an dem du lange Freude haben wirst.
Bedenke zudem, dass du beim Discounter keine kompetente Beratung, große Auswahl oder guten Service nach dem Kauf erwarten darfst.


Was ist beim E-Bike Motor zu beachten?

Der Motor ist logischerweise eine der wichtigsten Komponenten eines E-Bikes und macht den Unterschied zum normalen Fahrrad aus. Denn durch ihn erhälst du beim Fahren die nötige Unterstützung. Es gibt drei grundlegende Motorentypen, die bei Elektrofahrrädern verbaut werden:
  • Frontmotor
  • Heckmotor
  • Mittelmotor
Welche Unterschiede bzw. welche Vor- und Nachteile es dabei gibt, schauen wir uns nun einmal genauer an.

Frontmotor
Beim Frontmotor handelt es sich um einen Nabenmotor, der im Vorderrad verbaut ist. Unter den E-Bike Motoren ist er am wenigsten verbreitet und inzwischen veraltet. Das liegt vor allem an dem vergleichsweise schlechten Einfluss auf das Fahrverhalten. Aufgrund der Tatsache, dass sehr wenig Körpergewicht auf dem Vorderrad lastet, fehlt der nötige Anpressdruck. Durch eine Federgabel wird dieser Effekt noch verstärkt. Das kann schnell dazu führen, dass das Vorderrad auf rutschigem Untergrund beim Beschleunigen durchdreht oder im schlimmsten Fall sogar wegrutscht. Ein weiterer negativer Faktor für das Fahrverhalten ist das zusätzliche Gewicht durch den Motor am Vorderrad. Das führt zu einer schlechten Gewichtsverteilung, wodurch sich das Lenken sehr schwammig anfühlt. Gerade für ältere Menschen ist das sehr unangenehm. Zudem ist der Motor gut sichtbar und dadurch sehr auffällig. Das kann für einige Kunden bereits ein Ausschlusskriterium sein. Da der Akku bei Elektrofahrrädern meist hinten oder in der Mitte sitzt, muss der Kabelbaum entsprechend lang sein, was die Technik wiederum anfälliger für Schäden macht. Wir raten daher vom Kauf eines E-Bikes mit Frontmotor ab.

Heckmotor
Heckmotoren sind bei Elektrofahrrädern ebenfalls Nabenmotoren und im Hinterrad verbaut. Sie zeichnen sich durch ein sehr ruhiges und angenehmes Fahrverhalten aus. Da der Schub von hinten kommt, fühlt es sich an, als würde man mit Rückenwind fahren. Die Beschleunigung ist manchmal etwas ruckartig, was ungeübte Fahrer überraschen kann. Dafür ist die Gewichtsverteilung aber deutlich besser als beim Frontmotor und der Akku ist in unmittelbarer der Nähe. Bei Touren an heißen Sommertagen mit viel Steigung kann es vereinzelt zu Temperaturproblemen kommen. Durch die Lage des Motors ist die Kühlung nämlich nicht ganz optimal.

Mittelmotor
E-Bikes mit Mittelmotor sind inzwischen am weitesten verbreitet und manche Hersteller wie z.B. Bosch produzieren ausschließlich diesen Motorentyp. Sie bieten nämlich eine optimale Gewichtsverteilung und ein kraftvolles Fahrgefühl. Der Motor ist dabei direkt im Tretlager verbaut und fügt sich optisch nahezu perfekt in den Rahmen. Im Vergleich zu den anderen beiden Motorentypen ist die Technik hierbei am ausgereiftesten und macht am wenigsten Probleme. Zudem gibt es auch keine Kühlprobleme an heißen Tagen. Ein kleinen Nachteil gibt es jedoch: Der Mittelmotor ist etwas lauter als die die andren beiden Motorentypen.

 

Welche Motorleistung benötige ich?

Die benötigte Motorleistung hängt in erster Linie davon ab, in welchem Gelände du unterwegs bist. Wobei Leistung hier das falsche Wort ist. Wenn man beispielsweise die Modelle von Bosch miteinander vergleicht, haben alle Motoren, die für 25 km/h ausgelegt sind, eine Leistung von 250 Watt. Der Unterschied liegt nämlich beim Drehmoment und der daraus resultierenden möglichen Unterstützungsstufe beim Tritt in die Pedale im jeweiligen Gelände. Der Active Line ist beispielsweise der kleinste Motor von Bosch und ist hauptsächlich für Strecken in der Stadt mit wenig Steigung ausgelegt. Er liefert eine Tritt-Unterstützung von 40 bis maximal 250% bei einem Drehmoment¹ von 30 bis 40 Nm. Der größte 25er Motor von Bosch – der Performance Line CX – bietet im Vergleich nicht sonderlich viel mehr Tritt-Unterstützung. Sie liegt zwischen 60 und 340%. Allerdings ist das Drehmoment¹ des Antriebs mit 40 bis maximal 85 Nm deutlich höher und somit hat der Motor viel mehr Kraft, um auch größere Steigungen mit derselben Tritt-Unterstützung zu bewältigen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die kleineren Motoren per se schlechter sind. Auf Strecken mit wenig Steigung erreichen sie nämlich eine höhere Reichweite als die großen Motoren mit mehr Drehmoment. Daher ist es wichtig, dass du dir im Vorfeld darüber Gedanken machst, in welchem Gelände du das E-Bike hauptsächlich fahren wirst. Achte außerdem darauf, dass manche Motoren nicht ihr volles Potenzial abrufen können, wenn du eine herkömmliche Nabenschaltung verwendest. Das ist z.B. bei der Active Line Plus von Bosch der Fall. Hier sind sowohl die prozentuale Tritt-Unterstützung als auch das Antriebsdrehmoment etwas geringer als bei Verwendung einer Kettenschaltung. Das liegt daran, dass eine Nabenschaltung auf Dauer der höheren Belastung durch die größeren Motoren nicht standhält. Davon ausgenommen sind spezielle Nabengetriebe von z.B. Rohloff oder Enviolo. In den meisten Fällen sind in E-Bikes mit Nabenschaltungen aber sowieso schwächere Motoren wie z.B. die Active Line verbaut. Optional steht hier auch die Rücktrittfunktion zur Verfügung.

¹umgerechnet auf ein Übersetzungsverhältnis 1:1 Tretkurbel zu Kettenblatt
 

Riemen- oder Kettenantrieb?

Neben dem herkömmlichen Kettenantrieb, der bei Fahrrädern Standard ist, trifft man bei E-Bikes auch vermehrt auf Riemenantriebe. Auch wenn diese auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken mögen, lass dich davon nicht abschrecken. Ein Riemenantrieb hat gegenüber einem Kettenantrieb viele Vorteile. Der Riemen besteht aus Kunststoff oder Carbon, wodurch – nicht wie bei einer Kette – Metall auf Metall arbeitet. Das führt zu deutlich weniger Verschleiß und es wird außerdem kein Schmiermittel benötigt. Der Riemenantrieb ist also sehr wartungsarm und zudem noch sauber. Auch ist ein Kettenantrieb viel leiser als eine Kette.
Diese Vorteile haben aber leider auch wortwörtlich Ihren Preis: So kostet ein Riemen in der Anschaffung um einiges mehr als eine Fahrradkette. Dafür hält er aber auch deutlich länger. Da sich der Riemen mit der Zeit etwas weitet, muss er hin und wieder nachgezogen werden. Hierfür ist allerdings Spezialwerkzeug notwendig, um zum einen den Rahmen zu öffnen und die richtige Spannung auf den Riemen zu geben.

 

Wie wichtig ist der der Akku bei einem Elektrofahrrad?

Der Akku ist neben dem Motor einer der wichtigsten Komponenten bei einem E-Bike. Aktuelle Lithium-Ionen Akkus punkten durch schnelle Ladezeiten ohne Memory-Effekt. Moderne Akkus an aktuellen E-Bikes haben eine Kapazität zwischen 400 Wh und 750 Wh. E-Bikes mit geringeren Akku-Kapazitäten solltest du besser nicht mehr kaufen. Denn die Kapazität ist maßgeblich für die Reichweite des Pedelecs verantwortlich. Grundsätzlich gilt: Je höher die Kapazität des E-Bike Akkus, desto weiter kannst du fahren. Allerdings wird die Reichweite auch noch von einer ganzen Reihe anderer Faktoren beeinflusst:
 
 
Fahrer E-Bike Umwelt
  • Gewicht
  • Fahrhaltung
  • Trittfrequenz
  • Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Motor
  • Fahrmodus
  • Radtyp (z.B. Mountainbike oder Citybike)
  • Gewicht
  • Schaltung
  • Reifenprofil
  • Gelände / Steigung
  • Untergrund
  • Anfahrhäufigkeit
  • Windbedingungen
 
 

Die Zeiten, in denen E-Bikes nur kürzere Strecken bis maximal 30 km bewältigen konnten, gehören jedenfalls der Vergangenheit an. In der Regel sind Reichweiten von ca. 70 bis 120 km realistisch. Unter entsprechend guten Bedingungen sind selbst bis zu 100 km keine Seltenheit. Inzwischen bietet Bosch mit der DualBattery Technologie sogar doppelte Akku-Kapazitäten an. Um eine grobe Vorstellung von der Reichweite zu erhalten, empfehlen wir den Reichweiten-Assistent von Bosch zu nutzen. Dieser veranschaulicht sehr gut, welchen Einfluss die einzelnen Faktoren auf die Reichweite haben.

 

E-Bike Bordcomputer

Der Bordcomputer ist in erster Linie für die Steuerung des E-Bike Motors zuständig. Hier wählst du den jeweiligen Fahrmodus aus und bekommst die wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit, Akkustand und Reichweite angezeigt. Darüber hinaus gibt es Modelle, die noch eine ganze Reihe weiterer Daten anzeigen und zusätzliche Funktionen bieten. Von integrierten Navigationssystemen über Schaltempfehlungen bis hin zur Vernetzung mit Apps – es bleiben so gut wie keine Wünsche offen. Das Nyon von Bosch beispielsweise bietet all diese Funktionen und verfügt darüber hinaus über ein wetterfestes Farbdisplay. Letztendlich musst du aber selbst entscheiden, wie viel Komfort du benötigst.

E-Bike Versicherung

Da beim E-Bike Kauf eine durchaus größere Investition notwendig ist, solltest du unbedingt über eine Versicherung für dein neues Pedelec nachdenken. Natürlich will man nach dem Kauf ungern noch mehr Geld in die Hand nehmen, aber eine E-Bike Versicherung ist definitiv sinnvoll und wird von uns klar empfohlen. Ein größerer selbstverschuldeter Schaden oder auch Diebstahl kann ansonsten nämlich schnell sehr teuer werden. Bei unserem Versicherungspartner kannst du daher zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen:
​
  • E-Bike-Schutz
  • E-Bike-Schutz Akku
  • E-Bike Schutz Diebstahl

Da der Akku eine der teuersten Komponenten ist und je nach Modell zwischen 500,- und 1000,- Euro kosten kann, sollte dieser auf jeden Fall durch die Versicherung abgedeckt werden. Aufgrund des hohen Warenwertes von E-Bikes sind diese leider auch häufig das Ziel von Diebstählen oder Vandalismus. Eine Versicherung, die diese Fälle abdeckt, wäre daher ebenfalls empfehlenswert. Darüber hinaus gibt es Tarife, die selbst verschuldete Schäden durch Unfälle und Stürze oder falsche Bedienung abdecken. Auch Verschleißschäden können abgedeckt werden. Es werden sogar Pick-Up-Services oder Verlängerungen der Gewährleistung anbietet. Mit einem solchen Komplettschutz bist du also absolut sorgenfrei unterwegs und kannst dich ganz auf das Fahren konzentrieren. Alle weiteren Informationen zu unserer E-Bike Versicherung findest du hier.

 

Informationen zur Pflege



Auch nach dem Kauf eines Elektrofahrrads gibt es einige Dinge zu beachten, damit du noch lange Spaß am Fahren hast. Wenn du ein E-Bike bei Fahrrad-Sale.de kaufst, musst du dich aber nicht mehr um den Zusammenbau kümmern. Wir liefern die Bikes fahrfertig montiert, sodass du nur noch die Pedale reinschrauben und den Lenker gerade stellen musst. Danach kannst du direkt losfahren.
 



Da E-Bike Akkus nicht ganz unempfindlich sind, empfehlen wir dir, die nachfolgenden Hinweise unbedingt zu beachten. Selbstverständlich solltest du immer pfleglich mit dem Akku umgehen und auch mit Wasser sehr vorsichtig sein. Während der Fahrt ist der Akku natürlich vor Spritzwasser geschützt.
 



Nachdem du dein E-Bike gekauft hast, solltest du Folgendes unbedingt beachten: Zwischen den ersten drei Ladezyklen sollten auf keinen Fall Zwischenladungen erfolgen. Das bedeutet, dass du jeweils den Akku erst so gut es geht komplett leer fahren solltest, bevor du ihn wieder voll auflädst. Natürlich musst du den Akku nicht am Stück leer fahren, wichtig ist nur, dass er zwischendurch nicht aufgeladen wird. Diesen Vorgang wiederholst du dreimal. Übrigens ist der Akku bereits geladen, wenn du dein Elektrofahrrad von uns geliefert bekommst. Durch dieses Vorgehen werden alle Zellen des Akkus aktiviert, sodass er seine volle Kapazität entfalten kann. Du solltest den Akku zudem immer bei Zimmertemperatur laden und nicht für längere Zeit an die Steckdose anschließen (z.B. nicht über Nacht).
 



Gerade im Winter werden E-Bikes seltener gefahren und z.B. in der kalten Garage abgestellt. Da der Akku Kälte jedoch nicht gut verträgt, lagert man ihn am besten bei Zimmertemperatur in der Wohnung. Dabei sollten du darauf achten, dass der Akku 50% geladen ist.
 



Wir raten unseren Kunden, die erste Wartung nach 500 km bzw. nach einem halben Jahr durchführen zu lassen. Wichtig hierbei ist, dass alle Schrauben noch einmal nachgezogen werden, falls sich etwas gelöst haben sollte. Danach empfiehlt es sich, das E-Bike einmal im Jahr zur Inspektion zu bringen – am besten vor oder nach dem Winter, damit du direkt in die neue Saison starten kannst.
Beim E-Bike gelten prinzipiell dieselben Pflegehinweise wie auch beim Fahrrad. Die Fahrradkette sollte möglichst nach jeder Fahrt mit Kettenöl geölt werden. Wenn an deinem Elektrofahrrad Scheibenbremsen verbaut sind, achte bitte darauf, dass kein Öl auf die Bremsen gelangt, da diese ansonsten anfangen zu quietschen. Natürlich solltest du dein Pedelec auch regelmäßig putzen. Hierfür empfehlen wir den F100 Fahrradreiniger, mit dem du das Bike komplett einsprühen kannst. Lass den Reiniger je nach Verschmutzungsgrad 5 bis 30 Minuten einwirken und putze gegebenenfalls mit einem Schwamm nach. Anschließend spül das Fahrrad mit Wasser ab.
Achtung, verwende auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger, da der starke Wasserstrahl das Fett aus den Lagern spült. Reibe das Fahrrad mit einem Handtuch trocken und trage anschließend mit einem Lappen ein Pflegeöl auf. Für matt lackierte Rahmen gibt es auch Pflegeöle ohne Glanzeffekt. Die Holme der Federgabel müssen, sofern vorhanden, ebenfalls regelmäßig gesäubert und geölt werden, da die Gabel ansonsten nach einiger Zeit undicht werden kann. Hierfür empfehlen wir das Brunox Federgabel-Deo. Sofern du viel am Meer unterwegs bist oder dein E-Bike im Urlaub mit an der See hattest, behandel anschließend bitte alle Schrauben mit einem Korrosionsschutz oder Pflegeöl. Die salzige Seeluft greift die Stahlschrauben nämlich sehr schnell an.
Wenn du diese Hinweise und Tipps beachtest, wirst du noch lange sehr viel Freude an deinem E-Bike haben.
 

fahrrad-sale.de Bewertungen mit ekomi.de