E-Bike günstig kaufen – Bei uns finden Sie das richtige Elektrofahrrad

Bei Fahrrad-Sale.de können Sie richtig günstig E-Bikes kaufen und bares Geld sparen. Und dabei müssen Sie nicht einmal Abstriche bei Qualität oder Beratung machen. In unserem großen Elektrofahrrad Sortiment finden Sie viele Angebote von Top Marken wie Bulls, KTM und Zemo – natürlich auch zu aktuellen Modellen. Unsere E-Bikes sind mit leistungsstarken Motoren von z.B. Bosch, Panasonic und Shimano ausgestattet. Zudem sind langlebige Akkus und hochwertige Komponenten verbaut.

Wir wissen, dass beim Kauf eines E-Bikes unter Umständen viele Fragen auftauchen können – gerade wenn man noch keine eigenen Erfahrungen mit Elektrofahrrädern gesammelt hat. Zögern Sie daher nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie eine kompetente Beratung wünschen oder bei der Kaufabwicklung noch etwas unklar ist. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung als ZEG-Fachhändler – wir kennen uns bestens mit dem Thema E-Bike aus. Gerne helfen wir Ihnen weiter und suchen zusammen mit Ihnen das passende Elektrofahrrad für Sie aus.

Wenn Sie sich vorab schon einmal erkundigen wollen, finden Sie hier einige interessante Informationen rund um das Thema E-Bike.

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  • Gabel: SR Suntour NCX D LO Federgabel
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  • Bereifung: Schwalbe Marathon Bereifung
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Was sind E-Bikes genau? Und wie unterscheiden sie sich von Pedelecs?

Im täglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe E-Bike und Pedelec häufig als Synonyme verwendet. Das ist selbst bei uns als Fachhändler nicht anders. Allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede, die sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Grundsätzlich kann man beide Varianten unter der Bezeichnung Elektrofahrrad zusammenfassen. Es sind also Fahrräder, bei denen ein Elektromotor verbaut wurde. Die Art und Weise, wie dieser Motor das Elektrofahrrad antreibt, macht dabei den Hauptunterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes aus. Ein Pedelec schaltet den Elektromotor erst hinzu, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt. Hört er mit dem Trampeln auf, stellt auch der Motor die Unterstützung ein. Beim E-Bike hingegen ist möglich, komplett ohne Eigenleistung zu fahren. Das heißt, Sie können auch ohne zu trampeln, mit Hilfe eines Gasdrehgriffs am Lenker, einfach losfahren. Was die Verbreitung angeht haben Pedelecs im Vergleich zu E-Bikes einen mehr als deutlich größeren Marktanteil.

Rechtlich gesehen werden Pedelecs wie normale Fahrräder behandelt. Sie benötigen also weder Betriebserlaubnis noch Haftpflichtversicherung und auch keinen Führerschein. Zumindest solange der Motor nur maximal 250 Watt Unterstützung liefert und sich ab 25 km/h abschaltet. Denn es gibt auch noch sogenannte S-Pedelecs, die bis zu einer maximalen Leistung von 500 Watt und einer maximalen Geschwindigkeit von 45 km/h erlaubt sind. Sie werden als Kleinkraftrad eingestuft und müssen daher die entsprechenden Voraussetzungen wie beispielsweise das Versicherungskennzeichen erfüllen. Richtige E-Bikes werden bis 25 km/h als Leichtmofa eingestuft und darüber hinaus bis 45 km/h ebenfalls als Kleinkraftrad.

Der Begriff Pedelec steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Das Wort E-Bike ist allerdings deutlich intuitiver und hat sich stattdessen durchgesetzt. Das bedeutet, dass der Großteil aller E-Bikes eigentlich Pedelecs sind. In unserem Sortiment führen wir keine richtigen E-Bikes, jedoch bezeichnen auch wir unsere Pedelecs als E-Bikes.

Warum sollte ich ein E-Bike kaufen?

Die Zeiten, in denen Elektrofahrräder nur etwas für "alte Leute" waren, sind endgültig vorbei. Inzwischen hat sich die Elektromobilität in so gut wie jedem Fahrrad-Segment etabliert. Natürlich profitieren Senioren auch weiterhin mit am meisten von dieser Technologie. Dank der E-Mobilität können die körperlichen Einschränkungen, die im Alter zwangsläufig auftreten, überwunden werden. So ist es möglich, trotz schwindender Ausdauer und Kraft, größere Strecken in einem guten Tempo zurückzulegen und damit auch im Alter aktiv und mobil zu bleiben.

Aber auch immer mehr jüngere Menschen kaufen sich ein E-Bike. Beispielsweise sind Elektrofahrräder eine ausgezeichnete Alternative, um im dichten Berufsverkehr in der Stadt schnell zur Arbeit zu kommen – und zwar nicht abgehetzt und verschwitzt, sondern entspannt. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn Sie Ihre Einkäufe erledigen. Wenn die Körbe voll bepackt sind, können Sie Dank der Elektromotor-Unterstützung ohne große Anstrengung nach Hause radeln. Aber auch im Freizeitbereich gibt es viele Situationen, in denen sich ein Elektrofahrrad auszahlt. Wenn Sie beispielsweise einmal eine größere Sonntags-Tour als sonst fahren wollen, müssen Sie mit einem Pedelec keine Bedenken haben, dass Sie nicht genügen Ausdauer für die ganze Strecke haben. Oder wenn Sie im Urlaub in den Bergen sind, aber die ungewohnt großen Steigungen fürchten, liefert ein E-Mountainbike die nötige Unterstützung. Bei Fahrten an der See auf dem Deich hat man in der Regel mit viel Gegenwind zu kämpfen. Auch für solche Situationen ist ein Elektrorad bestens geeignet.

Wie jeder weiß, ist Radfahren sehr gesund. Da aber bei vielen Menschen die Hemmschwelle zu hoch ist, sich mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen, bleibt das Fahrrad oftmals einfach im Keller stehen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Es können gesundheitliche Probleme wie z.B. Gelenkschmerzen oder Übergewicht eine Rolle spielen oder es liegt einfach an der fehlenden Ausdauer. Auch ein zu steiles Gelände in der Heimatregion kann dazu führen, dass betroffenen Personen den Spaß am Radfahren verlieren. Mit einem E-Bike gehören solche Probleme allerdings der Vergangenheit an. Dank des Elektromotors können Sie die benötigte Unterstützung beim Tritt in die Pedale individuell einstellen. Pedelecs ermöglichen somit vielen betroffenen Menschen, trotz ihrer Einschränkungen, sich wieder sportlich zu betätigen.

Sind Elektroräder eine Alternative zum Auto und anderen Verkehrsmitteln?

Im Stadtverkehr sind E-Bikes auf jeden Fall eine ernst zu nehmende Konkurrenz für das Auto. Während der Rushhour sind sie nämlich eines der schnellsten Verkehrsmittel, die es gibt. Aber auch abseits der Hauptverkehrszeiten bieten Pedelecs in der Stadt viele Vorteile. Die Stromkosten liegen beispielsweise bei nur ca. zehn Cent pro 100 km. Zudem findet man mit einem Elektrofahrrad deutlich einfacher eine Abstellmöglichkeit als einen Parkplatz mit dem Auto. Zudem verursachen Elektroräder wenig Lärm, produzieren während der Fahrt keinen Feinstaub oder Abgase und sind umweltfreundlicher – sofern Sie mit Öko-Strom betrieben werden. Im Vergleich zum Fahrrad erreicht man außerdem eine deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit, ohne sich stark anstrengen zu müssen.

Problematisch wird es, wenn man vergessen hat, den Akku zu laden. Zwar sind die neueren Akkus in ein paar Stunden an der Steckdose wieder voll, wenn man jedoch pünktlich zur Arbeit muss, hilft einem das auch nicht weiter. Dann kann man entweder versuchen, ohne Motor-Unterstützung ans Ziel zu kommen, oder man weicht auf öffentliche Verkehrsmittel aus. Sie müssen jedoch nicht befürchten, dass im Dunkeln bei leerem Akku kein Licht mehr habe, denn es verbleibt immer eine gewisse Restladung im Akku, die dann zumindest noch die Beleuchtung des E-Bikes versorgt.

Fazit: In der Stadt sind E-Bikes definitiv eine gute Alternative zum Auto. Wer jedoch komplett auf vier Räder verzichten will, muss für größere Strecken oder bei schlechtem Wetter auf Bus und Bahn umsteigen.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

E-Bike (25er Pedelec) Vorteile Nachteile
Im Vergleich zum Fahrrad
  • Höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und Beschleunigung
  • Deutlich geringere Anstrengung beim Fahren
  • Steigungen sind kein Problem
  • Längere Touren auch ohne regelmäßigen Sport möglich
  • Deutlich höhere Anschaffungskosten
  • Höheres Gewicht
  • Akku muss geladen werden
  • Höhere Betriebskosten
Im Vergleich zum Mofa (25) / Roller (50)
  • Darf auf Radwegen fahren
  • Keine Helmpflicht
  • Kein Kennzeichen notwendig
  • Keine Betriebserlaubnis notwendig
  • Keine Haftpflichtversicherung notwendig
  • Deutlich weniger Lärmbelästigung
  • Keine Abgas- und Feinstaubbelastung beim Fahren
  • Umweltfreundlicher sofern mit Öko-Strom betrieben
  • Akku muss geladen werden (man kann nicht mal eben volltanken)
  • Fährt nicht ohne Eigenleistung
  • Geringere Reichweite
Im Vergleich zum Auto
  • Deutlich schneller während der Rushhour in der Stadt
  • Deutlich weniger Parkprobleme
  • Deutlich geringere Anschaffungskosten
  • Deutlich geringere Betriebskosten
  • Deutlich weniger Lärmbelästigung
  • Keine Abgas- und Feinstaubbelastung beim Fahren
  • Umweltfreundlicher sofern mit Öko-Strom betrieben
  • Nicht zum Reisen geeignet
  • Nicht für alle Wetterbedingungen geeignet
  • Akku muss geladen werden (man kann nicht mal eben volltanken)
  • Fährt nicht ohne Eigenleistung

Welches E-Bike sollte ich kaufen und worauf muss ich beim Kauf eines Elektrofahrrads achten?

Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf eines E-Bikes natürlich die gleichen Dinge beachten, wie auch beim Fahrrad-Kauf. Darüber hinaus gibt es bei E-Bikes aber auf Grund der ganzen Technik einige Besonderheiten, die Sie berücksichtigen sollten. Aber keine Sorge, wir werden Ihnen die wichtigsten Aspekte im Folgenden näher bringen, damit Sie im Angebots-Dschungel den Durchblick bekommen. Schließlich wollen Sie nicht die Katze im Sack kaufen, sondern eine vernünftige Kaufentscheidung treffen können. Und wie bereits erwähnt, können Sie uns gerne kontaktieren, wenn Sie Fragen haben oder eine intensivere Beratung benötigen.

Welches E-Bike passt zu mir?

Als erstes müssen Sie sich fragen, für welche Zwecke Sie das E-Bike einsetzen möchten. Natürlich können Sie sich an Ihrem alten Fahrrad orientieren, sofern Sie eins besitzen. Um das passende Elektrofahrrad zu finden, sollten Sie vor allem über das Terrain und die Entfernungen im Klaren sein. Das sind nämlich die beiden wichtigsten Faktoren. Sind Sie beispielsweise hauptsächlich auf kurzen Strecken in der Stadt unterwegs? Dann reicht ein City E-Bike mit Nabenschaltung, kleinem Motor und geringerer Akku-Laufzeit. Haben Sie zudem nur wenig Stauraum zur Verfügung? Dann wäre ein Kompakt E-Bike die richtige Wahl. Bei längeren Touren mit größeren Steigungen kommen Sie mit den bereits genannten Modellen aber schnell an die Grenzen. Für solche Einsatzgebiete wäre ein Trekking E-Bike mit stärkerem Motor, Kettenschaltung und langer Akkulaufzeit sicherlich die bessere Wahl. Und wenn Sie ins Gelände wollen, sollten Sie natürlich auf ein E-Mountainbike zurückgreifen. Inzwischen gibt es sogar vereinzelt Hersteller, die E-Rennräder anbieten.

Warum sind E-Bikes so teuer? Wie viel Geld sollte ich in ein Pedelec investieren?

Elektrofahrräder sind zwangsläufig teuer als normale Fahrräder. Das liegt natürlich an der ganzen zusätzlichen Technik, die verbaut ist. Die teuersten Komponenten sind der Akku und der Motor. Aufgrund des hohen Preises und des oftmals knappen Budget, ist die Verlockung groß, ein E-Bike beim Discounter zu kaufen. Schließlich sind diese oft nur halb so teuer, wie die Bikes vom Fachhändler. Es ist jedoch ein Unterschied, ob man ein E-Bike günstig oder billig kauft. Die Discounter müssen nämlich an allen Ecken sparen, um ihre Billig-Preise anbieten zu können. Das wirkt sich wiederum negativ auf die Qualität und die Lebensdauer aus. So werden beispielsweise oft nur No-Name Frontmotoren mit schlechtem Fahrverhalten verbaut. Aber auch die Komponenten sind in der Preisklasse unter 1.000 € qualitativ minderwertig und halten nicht lange. Das ist doppelt fatal, denn ein E-Bike wird deutlich stärker belastet, als ein normales Fahrrad. Das hängt mit dem zusätzlichen Gewicht und der höheren Dauerbelastung durch den Motor zusammen. Des Weiteren müssen Sie deutliche Abstriche bei der Ausstattung hinnehmen. Federgabeln oder gefederte Sattelstützen sucht man im Billig-Segment vergebens. Auch die Funktionen des Boardcomputers, der zur Steuerung des Motors dient, sind auf das Allernötigste beschränkt.

Grundsätzlich können wir aus unserer Erfahrung mit E-Bikes sagen: Wer billig kauft, kauft in der Regel zweimal. Und da auch 700 bis 1.000 € nicht wenig Geld sind, sollten Sie es sich zweimal überlegen, ein solches Billig-Pedelec zu kaufen. Auch für über 1.000 € bekommen Sie nicht unbedingt Qualitätsware. Zwar sind in dieser Preisklasse meist ein Marken-Motor und Akku verbaut, aber auch hier wird an den Komponenten gespart. Erst ab ca. 1.900 € erhalten Sie ein qualitativ gutes E-Bike, an dem Sie lange Freude haben werden.

Bedenken Sie außerdem, dass Sie beim Discounter keine kompetente Beratung, große Auswahl oder guten Service nach dem Kauf erwarten dürfen.

Was ist beim E-Bike Motor zu beachten?

Der Motor ist logischerweise eine der wichtigsten Komponenten eines E-Bikes und macht den Unterschied zum normalen Fahrrad aus. Denn durch ihn erhalten Sie beim Fahren die nötige Unterstützung. Es gibt drei grundlegende Motorentypen, die bei Elektrofahrrädern verbaut werden:

  • Frontmotor
  • Heckmotor
  • Mittelmotor

Welche Unterschiede bzw. welche Vor- und Nachteile es dabei gibt, schauen wir uns nun einmal genauer an.

Frontmotor

Beim Frontmotor handelt es sich um einen Nabenmotor, der im Vorderrad verbaut ist. Unter den E-Bike Motoren ist er am wenigsten verbreitet und inzwischen veraltet. Das liegt vor allem an dem vergleichsweise schlechten Einfluss auf das Fahrverhalten. Aufgrund der Tatsache, dass sehr wenig Körpergewicht auf dem Vorderrad lastet, fehlt der nötige Anpressdruck. Durch eine Federgabel wird dieser Effekt noch verstärkt. Das kann schnell dazu führen, dass das Vorderrad auf rutschigem Untergrund beim Beschleunigen durchdreht oder im schlimmsten Fall sogar wegrutscht. Ein weiterer negativer Faktor für das Fahrverhalten ist das zusätzliche Gewicht durch den Motor am Vorderrad. Das führt zu einer schlechten Gewichtsverteilung, wodurch sich das Lenken sehr schwammig anfühlt. Gerade für ältere Menschen ist das sehr unangenehm. Zudem ist der Motor gut sichtbar und dadurch sehr auffällig. Das kann für einige Kunden bereits ein Ausschlusskriterium sein. Da der Akku bei Elektrofahrrädern meist hinten oder in der Mitte sitzt, muss der Kabelbaum entsprechend lang sein, was die Technik wiederum anfälliger für Schäden macht. Wir raten daher vom Kauf eines E-Bikes mit Frontmotor ab.

Heckmotor

Heckmotoren sind bei Elektrofahrrädern ebenfalls Nabenmotoren und im Hinterrad verbaut. Sie zeichnen sich durch ein sehr ruhiges und angenehmes Fahrverhalten aus. Da der Schub von hinten kommt, fühlt es sich an, als würde man mit Rückenwind fahren. Die Beschleunigung ist manchmal etwas ruckartig, was ungeübte Fahrer überraschen kann. Dafür ist die Gewichtsverteilung aber deutlich besser, als beim Frontmotor und der Akku ist in unmittelbarer der Nähe. Bei Touren an heißen Sommertagen mit viel Steigung kann es vereinzelt zu Temperaturproblemen kommen. Durch die Lage des Motors ist die Kühlung nämlich nicht ganz optimal.

Mittelmotor

E-Bikes mit Mittelmotor sind inzwischen am weitesten verbreitet und manche Hersteller wie z.B. Bosch produzieren ausschließlich diesen Motorentyp. Sie bieten nämlich eine optimale Gewichtsverteilung und ein kraftvolles Fahrgefühl. Der Motor ist dabei direkt im Tretlager verbaut und fügt sich optisch nahezu perfekt in den Rahmen. Im Vergleich zu den anderen beiden Motorentypen ist die Technik hierbei am ausgereiftesten und macht am wenigsten Probleme. Zudem gibt es auch keine Kühlprobleme an heißen Tagen. Ein kleinen Nachteil gibt es jedoch: Der Mittelmotor ist etwas lauter als die die andren beiden Motorentypen.

Welche Motorleistung benötige ich?

Die benötigte Motorleistung hängt in erster Linie davon ab, in welchem Gelände Sie unterwegs sind. Wobei Leistung hier das falsche Wort ist. Wenn man beispielsweise die Modelle von Bosch miteinander vergleicht, haben alle Motoren, die für 25 km/h ausgelegt sind, eine Leistung von 250 Watt. Der Unterschied liegt nämlich beim Drehmoment und der daraus resultierenden möglichen Unterstützungsstufe beim Tritt in die Pedale im jeweiligen Gelände. Der Active Line ist beispielsweise der kleinste Motor von Bosch und ist hauptsächlich für Strecken in der Stadt mit wenig Steigung ausgelegt. Er liefert eine Tritt-Unterstützung von 40 bis maximal 250% bei einem Drehmoment¹ von 30 bis 40 Nm. Der größte 25er Motor von Bosch – der Performance Line CX – bietet im Vergleich nicht sonderlich viel mehr Tritt-Unterstützung. Sie liegt zwischen 50 und 300%. Allerdings ist das Drehmoment¹ des Antriebs mit 40 bis maximal 75 Nm deutlich höher und somit hat der Motor viel mehr Kraft, um auch größere Steigungen mit derselben Tritt-Unterstützung zu bewältigen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die kleineren Motoren per se schlechter sind. Auf Strecken mit wenig Steigung erreichen sie nämlich eine höhere Reichweite, als die großen Motoren mit mehr Drehmoment. Daher ist es wichtig, dass Sie sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, in welchem Gelände Sie das E-Bike hauptsächlich fahren werden. Achten Sie außerdem darauf, dass manche Motoren nicht ihr volles Potential abrufen können, wenn Sie eine herkömmliche Nabenschaltung verwenden. Das ist z.B. bei der Performance Line von Bosch der Fall. Hier sind sowohl die prozentuale Tritt-Unterstützung als auch das Antriebsdrehmoment etwas geringer als bei Verwendung einer Kettenschaltung. Das liegt daran, dass eine Nabenschaltung auf Dauer der höheren Belastung durch die größeren Motoren nicht standhält. Davon ausgenommen sind spezielle Nabengetriebe von z.B. Rohloff oder NuVinci. In den meisten Fällen sind in E-Bikes mit Nabenschaltungen aber sowieso schwächere Motoren wie z.B. die Active Line verbaut. Optional steht hier auch die Rücktrittfunktion zur Verfügung.

¹umgerechnet auf ein Übersetzungsverhältnis 1:1 Tretkurbel zu Kettenblatt

Riemen- oder Kettenantrieb?

Neben dem herkömmlichen Kettenantrieb, der bei Fahrrädern Standard ist, trifft man bei E-Bikes auch vermehrt auf Riemenantriebe. Auch wenn diese auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken mögen, lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Ein Riemenantrieb hat gegenüber einem Kettenantrieb viele Vorteile. Der Riemen besteht aus Kunststoff oder Carbon, wodurch –  nicht wie bei einer Kette – Metall auf Metall arbeitet. Das führt zu deutlich weniger Verschleiß und es wird außerdem kein Schmiermittel benötigt. Der Riemenantrieb ist also sehr wartungsarm und zudem noch sauber. Auch ist ein Kettenantrieb viel leiser, als eine Kette.

Diese Vorteile haben aber leider auch wortwörtlich Ihren Preis: So kostet ein Riemen in der Anschaffung um einiges mehr, als eine Fahrradkette. Dafür hält er aber auch deutlich länger. Da sich der Riemen mit der Zeit etwas weitet, muss er hin und wieder nachgezogen werden. Hierfür ist allerdings Spezialwerkzeug notwendig, um zum einen den Rahmen zu öffnen und die richtige Spannung auf den Riemen zu geben.

Wie wichtig ist der der Akku bei einem Elektrofahrrad?

Der Akku ist neben dem Motor einer der wichtigsten Komponenten bei einem E-Bike. Aktuelle Lithium-Ionen Akkus punkten durch schnelle Ladezeiten ohne Memory-Effekt und haben eine Kapazität von ca. 400 bis 500 Wh. E-Bikes mit geringeren Akku-Kapazitäten sollten Sie besser nicht mehr kaufen. Denn die Kapazität ist maßgeblich für die Reichweite des Pedelecs verantwortlich. Grundsätzlich gilt: Je höher die Kapazität des E-Bike Akkus, desto weiter können Sie fahren. Allerdings wird die Reichweite auch noch von einer ganzen Reihe anderer Faktoren beeinflusst:

Fahrer E-Bike Umwelt
  • Gewicht
  • Fahrhaltung
  • Trittfrequenz
  • Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Motor
  • Fahrmodus
  • Radtyp (z.B. Mountainbike oder Citybike)
  • Gewicht
  • Schaltung
  • Reifenprofil
  • Gelände / Steigung
  • Untergrund
  • Anfahrhäufigkeit
  • Windbedingungen

Die Zeiten, in denen E-Bikes nur kürzere Strecken bis maximal 30 km bewältigen konnten, gehören jedenfalls der Vergangenheit an. In der Regel sind Reichweiten von ca. 70 bis 90 km realistisch. Unter entsprechend guten Bedingungen sind selbst bis zu 100 km keine Seltenheit. Inzwischen bietet Bosch mit der DualBattery Technologie sogar doppelte Akku-Kapazitäten an. Um eine grobe Vorstellung von der Reichweite zu erhalten, empfehlen wir den Reichweiten-Assistent von Bosch zu nutzen. Dieser veranschaulicht sehr gut, welchen Einfluss die einzelnen Faktoren auf die Reichweite haben.

E-Bike Boardcomputer

Der Boardcomputer ist in erster Linie für die Steuerung des E-Bike Motors zuständig. Hier wählen Sie den jeweiligen Fahrmodus aus und bekommen die wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit, Akkustand und Reichweite angezeigt. Darüber hinaus gibt es Modelle, die noch eine ganze Reihe weiterer Daten anzeigen und zusätzliche Funktionen bieten. Von integrierten Navigationssystemen, über Schaltempfehlungen, bis hin zur Vernetzung mit Apps –  es bleiben so gut wie keine Wünsche offen. Das Nyon von Bosch beispielsweise bietet all diese Funktionen und verfügt darüber hinaus über ein wetterfestes Farbdisplay. Letztendlich müssen Sie aber selbst entscheiden, wie viel Komfort Sie benötigen.

E-Bike Versicherung

Da beim E-Bike Kauf eine durchaus größere Investition notwendig ist, sollten Sie unbedingt über eine Versicherung für Ihr neues Pedelec nachdenken. Natürlich will man nach dem Kauf ungerne noch mehr Geld in die Hand nehmen, aber eine E-Bike Versicherung ist definitiv sinnvoll und wird von uns klar empfohlen. Ein größerer selbstverschuldeter Schaden oder auch Diebstahl kann ansonsten nämlich schnell sehr teuer werden. Bei unserem Versicherungspartner können Sie daher zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen:

  1. E-Bike-Schutz Akku
  2. E-Bike-Schutz Diebstahl
  3. E-Bike Schutz Komplettpaket

Da der Akku eine der teuersten Komponenten ist, und je nach Modell zwischen 500,- und 1000,- Euro kosten kann, sollte dieser auf jeden Fall durch die Versicherung abgedeckt werden. Aufgrund des hohen Warenwertes von E-Bikes sind diese leider auch häufig das Ziel von Diebstählen oder Vandalismus. Eine Versicherung, die diese Fälle abdeckt, wäre daher ebenfalls empfehlenswert. Darüber hinaus gibt es Tarife, die selbstverschuldete Schäden durch Unfälle und Stürze oder falsche Bedienung abdecken. Auch Verschleißschäden können abgedeckt werden. Es werden sogar Pick-Up-Services oder Verlängerungen der Gewährleistung anbietet. Mit einem solchen Komplettschutz sind Sie also absolut sorgenfrei unterwegs und können sich ganz auf das Fahren konzentrieren.

Alle weiteren Informationen zu unserer E-Bike Versicherung finden sie hier.

Was muss ich nach dem Kauf eines Pedelecs beachten?

Auch nach dem Kauf eines Elektrofahrrads gibt es einige Dinge zu beachten, damit Sie noch lange Spaß am Fahren haben. Wenn Sie ein E-Bike bei Fahrrad-Sale.de kaufen, müssen Sie sich aber nicht mehr um den Zusammenbau kümmern. Wir liefern die Bikes fahrfertig montiert, sodass Sie nur noch die Pedale reinschrauben und den Lenker gerade stellen müssen. Danach können Sie direkt losfahren.

Umgang mit dem E-Bike Akku

Da E-Bike Akkus nicht ganz unempfindlich sind, empfehlen wir Ihnen die nachfolgenden Hinweise unbedingt zu beachten. Selbstverständlich sollten Sie immer pfleglich mit dem Akku umgehen und auch mit Wasser sehr vorsichtig sein. Während der Fahrt ist der Akku natürlich vor Spritzwasser geschützt.

E-Bike Akku direkt nach dem Kauf aufladen? Bitte nicht!

Nachdem Sie Ihr E-Bike gekauft haben, sollten Sie Folgendes unbedingt beachten: Zwischen den ersten drei Ladezyklen sollten auf keinen Fall Zwischenladungen erfolgen. Das bedeutet, dass Sie jeweils den Akku erst so gut es geht komplett leer fahren sollten, bevor Sie ihn wieder voll aufladen. Natürlich müssen Sie den Akku nicht am Stück leer fahren, wichtig ist nur, dass er zwischendurch nicht aufgeladen wird. Diesen Vorgang wiederholen Sie dreimal. Übrigens ist der Akku bereits geladen, wenn Sie Ihr Elektrofahrrad von uns geliefert bekommen. Durch dieses Vorgehen werden alle Zellen des Akkus aktiviert, sodass er seine volle Kapazität entfalten kann. Sie sollten den Akku zudem immer bei Zimmertemperatur laden und nicht für längere Zeit an die Steckdose anschließen (z.B. nicht über Nacht).

Lagerung des Akkus

Gerade im Winter werden E-Bikes seltener gefahren und z.B. in der kalten Garage abgestellt. Da der Akku Kälte jedoch nicht gut verträgt, lagert man ihn am besten bei Zimmertemperatur in der Wohnung. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Akku 50% geladen ist.

Wartung und Pflege des E-Bikes

Wir raten unseren Kunden, die erste Wartung nach 500 km bzw. nach einem halben Jahr durchführen zu lassen. Wichtig hierbei ist, dass alle Schrauben noch einmal nachgezogen werden, falls sich etwas gelöst haben sollte. Danach empfiehlt es sich, das E-Bike einmal im Jahr zur Inspektion zu bringen – am besten vor oder nach dem Winter, damit Sie direkt in die neue Saison starten können.

Beim E-Bike gelten prinzipiell dieselben Pflegehinweise, wie auch beim Fahrrad. Die Fahrradkette sollte möglichst nach jeder Fahrt mit Kettenöl geölt werden. Wenn an Ihrem Elektrofahrrad Scheibenbremsen verbaut sind, achten Sie bitte darauf, dass kein Öl auf die Bremsen gelangt, da diese ansonsten anfangen zu quietschen. Natürlich sollten Sie Ihr Pedelec auch regelmäßig putzen. Hierfür empfehlen wir den F100 Fahrradreiniger, mit dem Sie das Bike komplett einsprühen können. Lassen Sie den Reiniger je nach Verschmutzungsgrad 5 bis 30 Minuten einwirken und putzen Sie gegebenenfalls mit einem Schwamm nach. Anschließend spülen Sie das Fahrrad mit Wasser ab.

Achtung, verwenden Sie auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger, da der starke Wasserstrahl das Fett aus den Lagern spült. Reiben Sie das Fahrrad mit einem Handtuch trocken und tragen Sie anschließend mit einem Lappen ein Pflegeöl auf. Für matt lackierte Rahmen gibt es auch Pflegeöle ohne Glanzeffekt. Die Holme der Federgabel müssen, sofern vorhanden, ebenfalls regelmäßig gesäubert und geölt werden, da die Gabel ansonsten nach einiger Zeit undicht werden kann. Hierfür empfehlen wir das Brunox Federgabel-Deo. Sofern Sie viel am Meer unterwegs sind oder Ihr E-Bike mit Urlaub an der See hatte, behandeln Sie anschließend bitte alle Schrauben mit einem Korrosionsschutz oder Pflegeöl. Die salzige Seeluft greift die Stahlschrauben nämlich sehr schnell an.

Wenn Sie diese Hinweise und Tipps beachten, werden Sie noch lange sehr viel Freude an Ihrem E-Bike haben.

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